10 Übungen, um dein Selbstbewusstsein zu stärken

10 einfache Übungen, um dein Selbstbewusstsein zu stärken!

Wärst du gerne selbstbewusster? Hast du vielleicht schon zahlreiche Bücher gelesen, Videos angeschaut aber der richtige Durchbruch ist irgendwie noch nicht gekommen? Dann habe ich hier genau das Richtige für dich: 10 einfache Übungen, um dein Selbstbewusstsein zu stärken und ich verspreche dir, mindestens 3 davon werden dich echt überraschen! Auch wenn du vielleicht gerade an dem Punkt bist, wo du denkst, es gibt Menschen, die sind nun mal selbstbewusst und andere sind es eben nicht – bleib dran, denn Selbstbewusstsein kann JEDER trainieren. Ich zeige dir, wie das geht!

Wenn du die 10 überraschend einfachen Übungen, um dein Selbstbewusstsein zu stärken und zu trainieren, lieber als Video ansehen möchtest, dann schau hier rein! Ich verrate dir ganz ausführlich, was du brauchst, damit du jeden Tag dein Selbstbewusstsein üben und stärken kannst. Das geht einfacher als du denkst!

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Was bedeutet Selbstbewusstsein?

Ich bin Jenna van Hauten, Psychologin und angestellt in einem IT-Konzern. Seit einigen Jahren unterstütze ich Menschen dabei, mutig und selbstbewusst ihre Ziele zu erreichen und zwar ohne sich zu verbiegen, sondern genau so, wie es zu ihren persönlichen Werten und Stärken passt.

Ich erlebe es immer wieder, dass vor allem erwachsene Menschen Selbstbewusstsein als ein sehr theoretisches und komplexes Konstrukt sehen. Viele denken, man müsse tausende Bücher lesen, um überhaupt mal an die tiefe Wurzel des Selbstbewusstseins zu gelangen und es endlich besser zu verstehen – wie es aufgebaut ist, wodurch es entstanden (oder auch nicht entstanden) ist und und und… Aber wenn wir das ganze so komplex betrachten, ja klar fällt es uns (besonders als Erwachsene) dann schwer, dieses Thema anzugehen und zu üben, selbstbewusster zu sein.

Für mich bedeutet Selbstbewusstsein ganz einfach, die eigenen Stärken kennen und mutig für die eigenen Ziele loszugehen. Somit ist Selbstbewusstsein etwas wirklich praktisches, was du ganz einfach jeden Tag trainieren kannst. Was du dafür brauchst, erfährst du hier in meinen 10 Übungen für dich.

Selbstbewusstseins-Übung 1: Bewege dich

Ja, das ist genauso simpel wie es klingt! Mach einen Spaziergang in deiner Mittagspause, geh hin und wieder raus, mach Sport, komm vom Kopf in den Körper. Denn das Gegenteil von Selbstbewusstsein ist das Gedankenkarussell, welches besonders dann entsteht, wenn wir immer nur im Denken bleiben und nie körperlich aktiv werden. Deshalb mach deinen Kopf frei, spür deinen Körper, nimm etwas anderes wahr, als immer dieselbe Gedankenspule. Außerdem, wenn du dich bewegst, erlebst du auf körperlicher Ebene einen Erfolg und das kann dein Selbstbewusstsein stärken, weil du das Gefühl hast, etwas geschafft zu haben. Vielleicht deine 10.000 Schritte am Tag, eine Runde Yoga oder 10 Minuten Hula Hoop!

Selbstbewusstseins-Übung 2: Nimm dir Zeit für deine Hobbys

Deine Hobbys tun dir gut! Hier gilt ein ähnliches Prinzip wie bei der Bewegung, denn auch durch deine Hobbys erlebst du Erfolge. Du konzentrierst dich wieder auf etwas völlig anderes – weg von dem, was dich auf der Arbeit, im Haushalt, in deinen Beziehungen oder wo auch immer anstrengt. Durch deine Hobbys bist du im Hier und Jetzt und genau deshalb sollte es für dich eine Priorität sein (und keine Schande), dass du dir Zeit für deine Hobbys nimmst! So macht es dir Spaß, dein Selbstbewusstsein zu stärken.

Selbstbewusstseins-Übung 3: Probiere Neues aus

Auch wenn du dir jetzt vielleicht denkst: „Uff, Neues auszuprobieren ist nicht so meins“, will ich dich trotzdem dazu ermutigen, neue Dinge auszuprobieren. Es muss nichts Weltbewegendes sein, sondern vielleicht einfach mal ein neues Gericht zum Mittagessen, einen anderen Weg zur Arbeit fahren, oder in eine andere Bar gehen und die mal auszuprobieren. Probiere einfach mal was Neues aus, denn auch das hält dich und deinen Kopf in Bewegung und trainiert dein Selbstbewusstsein. Es lenkt deine Gedanken weg von Selbstzweifeln, weil du dich auf etwas Neues konzentrieren musst, was dir dann neuen Mut und Selbstbewusstsein gibt.

Selbstbewusstseins-Übung 4: Geniesse

Bleib im Hier und Jetzt und genieße was du tust. Das Essen, das du kochst, die Zeit mit deinen Freund*innen und ja, am besten auch deine Arbeit. Sei freudig bei dem, was du tust und hab Spaß dabei. Auch das hilft, dein Selbstbewusstsein zu stärken, denn du wirst bei allem, was du tust, mehr bei dir sein und weniger im Außen. Genau das hilft dir, dich auf deine Stärken und deine Ziele zu fokussieren und damit mutiger ins Tun zu kommen bzw. mutiger für deine Ziele loszugehen.

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Selbstbewusstseins-Übung 5: Nimm Komplimente an

Das ist für viele ein heikles Thema. Aber dennoch ist es sehr wichtig und gut für dein Selbstbewusstsein, dass du Komplimente annimmst. Bestimmt kennst du die ein oder andere Person (vielleicht gehörst du auch dazu), die sagt, ein Kompliment zu bekommen ist sehr unangenehm. Man weiß nicht immer, wie man reagieren soll oder will nicht hochmütig bzw. arrogant wirken. Mein Tipp: Sag einfach Danke! Ein simples Wort, eine kurze Antwort, die jedem Kompliment gerecht wird. Du musst nicht sagen: „Ja, aber das ist doch selbstverständlich“ oder „Ach, so toll war das doch gar nicht“. Dein Kopf hört mit, was du sagst. Du flößt dir selbst deine Selbstzweifel ein und das obwohl jemand gerade versucht hat, genau das Gegenteil in dir zu bewirken. Nimm stattdessen das Kompliment an und sag Danke – es wird dein Selbstbewusstsein stärken, auch wenn es sich im ersten Moment nicht danach anfühlt. Wenn du mehr darüber wissen willst, wie du ganz ohne arrogant zu werden aus tiefstem Herzen stolz auf deine eigenen Erfolge sein kannst, dann schau doch mal in meinen Blogartikel zum Thema Selbstbewusstsein vs. Arroganz.

Selbstbewusstseins-Übung 6: Freu dich mit anderen

Wenn andere von ihren Erfolgen erzählen, hör zu. Freu dich mit ihnen mit, denn es ist die Freude an Erfolgen, nicht an Misserfolgen, die dein eigenes Selbstbewusstsein stärken. Wenn du dich nur an den Misserfolgen anderer erfreust, führt das dazu, dass du denkst, es handle sich bei allem um einen Wettkampf und nur der oder die Beste hätte das Recht selbstbewusst zu sein. Aber selbst wenn du dann eigene Erfolge hast, wirst du merken, dass sich in dir das Gefühl von Überlegenheit und Hochmut breit macht anstatt wahres Selbstbewusstsein. Deshalb freu dich auch an den Erfolgen anderer und stärke deren sowie dein eigenes wahres Selbstbewusstsein.

Selbstbewusstseins-Übung 7: Tue Gutes

Tue gegenüber deinen Mitmenschen etwas Gutes und hilf ihnen. Das Gefühl, das du dabei empfindest, ist ein Gefühl, das dich selbst und somit auch dein Selbstbewusstsein stärkt.

Selbstbewusstseins-Übung 8: Teile deine Freude

Ermutige andere mit dem, was du tust, was du kannst, was dir Spaß macht. Teil deine Freude, denn geteilte Freude ist doppelte Freude. Das ist nicht einfach nur ein Sprichwort, sondern es steckt viel Wahres drin. Wie du aus dem vorherigen Punkt schon rausgehört hast, ist Freude einer der wichtigsten Aspekte für mehr Selbstbewusstsein.

Selbstbewusstseins-Übung 9: Musik an

Wenn du ab und zu das Gefühl hast, du steckst bis oben hin in deinen Zweifeln drin, festgefahren im Gedankenkarussell, wovon du einfach nicht mehr raus kommst, dann ist diese Übung ganz besonders wichtig für dich. Mach die Musik an, tanze, singe oder was auch immer du gerne machst. Ganz egal, was es ist, lass dich einfach von den Vibes der Musik mitreißen. Diese Vibes (oder Stimmungen) bringen dich aus deinem Gedankenkarussell und ziehen dich in eine andere Welt. Es kommt nicht auf eine bestimmte Musik drauf an (außer vielleicht sehr traurige Musik) oder ob du gut singen/tanzen kannst oder nicht. Aber zu tanzen und Musik zu machen – einfach mal was verrücktes zu machen, bei dem es dir ganz egal sein darf, was andere davon halten – tut unglaublich gut. Es stärkt dein Selbstbewusstsein, wenn du übst, nichts darauf zu geben, was ein anderer jetzt denken könnte, wenn er das sehen würde.

Selbstbewusstseins-Übung 10: Mach es einfach

Selbstbewusstsein bedeutet auch, die Dinge einfach zu tun. Es passiert und trainiert sich am meisten durch das Tun. Man kann viele Dinge wirklich sehr „zerdenken“ und genau das hindert dich daran, etwas selbstbewusst zu tun. Wenn du zu viel über etwas nachdenkst, kann es passieren, dass du immer mehr Zweifel entwickelst und das, was du eigentlich tun willst, nur noch weiter vor dir her schiebst. Mach es einfach! Mach Fehler, habe Mut, denn Selbstbewusstsein hat weniger Angst vor Fehlern als Angst vor dem Nichts tun.

So stärke ich jeden Tag mein Selbstbewusstsein

Das waren meine 10 einfache Übungen, um dein Selbstbewusstsein zu stärken. Ich persönlich höre jeden Tag Musik, mit der ich üben kann, selbstbewusster zu werden, weil ich dadurch leichter ins Tun komme, selbstbewusster durch den Tag gehe und meine Ziele besser anpacken kann. Ich habe eine Playlist für dich zusammengestellt mit meinen persönlichen Power-Songs für ein gestärktes Selbstbewusstsein. Du kannst sie dir hier anhören. Ich wünsche dir viel Spaß dabei, dein Selbstbewusstsein zu trainieren!

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Ich bin Jenna van Hauten

Seit 8 Jahren arbeite ich in einem internationalen IT-Unternehmen. Ich habe mich trotz Quereinstieg, Elternzeit, Teilzeit und sonstiger (vermeintlicher) Hindernisse, schneller beruflich weiterentwickelt als ich das unter Standardbedingungen für möglich gehalten hätte.

Heute teile ich mein Wissen und meine Erfahrungen im Coaching und Kursen. Ich möchte dich darin begleiten, selbstbewusst deinen eigenen Weg zu gehen und deine beruflichen Ziele zu erreichen. Denn das ist nicht nur persönlich erfüllend, sondern macht auch die (Unternehmens-)Welt zu einem besseren Ort!

Warum wir Mütter mehr wertschätzen sollten – auch im Job!

Warum wir Mütter mehr wertschätzen sollten – auch im Job!

Oder: was Wertschätzung mit alten Spinnweben zu tun hat

Bist du als Mutter schon in eine Schublade gesteckt und kritisiert worden? Wenn du schon Mutter bist, dann wahrscheinlich schon, denn so geht es 77 Prozent der Mütter. Ob als “Rabenmutter”, die soviel arbeitet oder das “naive Hausmütterchen” – die Freiheit, die Rolle als Mutter individuell zu gestalten, bietet viel Anstoß für Kritik ganz egal, wie du es machst (meinen Blogbeitrag zum Umgang mit kritischen Kommentaren kannst du hier lesen).

In diesem Gastbeitrag berichtet Nicole Elsebusch über die Vorstellungen der “Rolle der Mutter”, warum wir offener gegenüber individuellen Mama-Rollen werden sollten und weshalb Wertschätzung gerade auch im Job dabei so wichtig ist.

Außerdem hat mir Nicole im Interview von ihrer eigenen Erfahrung als “working mom” erzählt und was das Mama werden für ihre Karriere bedeutet hat. Ein spannendes Interview mit vielen Impulsen, die eigene Rolle kritisch zu hinterfragen und bewusster zu gestalten, wie es wirklich zu DIR passt. Hör es dir unbedingt an –>

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Was Wertschätzung mit alten Spinnweben zu tun hat

Das Zwischenmenschliche spielt in unserem Leben auf ganzer Linie eine fundamentale Bedeutung für unsere Zufriedenheit. Was im Zwischenmenschlichen oft vermisst wird, ist die Wertschätzung!

Viele Frauen wünschen sich für ihre Rolle als Mutter von ihrem Umfeld mehr Wertschätzung. Die heutige Vorstellung von “der Rolle als Mutter” ist wie ein altes, verstaubtes Spinnennetz, das seine Spinnweben aus den letzten Jahrhunderten immer wieder in unsere aktuelle Situation einwebt.

Kurzum: Die Frau ist als Mutter nach wie vor für den Haushalt und die Kindererziehung verantwortlich.

Während des Lockdowns war das für sehr viele Frauen deutlich spürbar. Mütter versuchten unermüdlich Homeoffice, Homeschooling und Haushalt unter einen Hut zu bringen. Nach wie vor gibt es in unserer Gesellschaft eine Geschlechterhierarchie, die wir unseren Kindern weiter vorleben. Da können wir jetzt innerlich auf Widerstand gehen und in einen Trotz-Modus verfallen oder wir fangen an uns bewusst zu machen, wie wir das System mit unserem Handeln füttern. Denn die bestehenden Verhältnisse existieren nur weiter, wenn sie immer wieder hergestellt werden.

Wer der Wahrheit ins Auge sieht, treibt die eigene Entwicklung an

Heutzutage steuern wir Mütter – wie die Titanic – auf einen Eisberg zu, der aus einem Berg von Erwartungen, Verpflichtungen und Aufgaben besteht.

Um die historischen und gegenwärtigen Ursachen und Wirkungsweisen von Unterdrückung, Ausbeutung und Benachteiligung von Frauen zu verändern, reicht es nicht aus, darüber zu diskutieren und uns zu beschweren. Es ist wichtig ins bewusste Denken und Handeln zu kommen. In unseren kleinen Systemen – unseren Familien – können wir experimentieren und neue, individuelle Mama-Rollen gestalten.

Doch die Frage ist: Inwieweit setzen wir uns überhaupt bewusst damit auseinander, was wir wollen und wie wir es konkret umsetzen können? Und zwar nicht allein, sondern gemeinsam mit unserem Partner?

Individuelle Mama-Rollen

Die eigenen Bedürfnisse und die neuen Vorstellungen von einer Rolle als Mama und Papa gehören auf den Tisch und dazu die Strategien, mit denen wir sie erfüllen und ausfüllen wollen. Und genau das ist der Knackpunkt.

Unterschiedliche Vorstellungen treffen aufeinander und bietet ein hohes Konfliktpotenzial. Doch solange wir nicht ehrlich die Karten – also unsere Bedürfnisse – auf beiden Seiten auf den Tisch legen und Verständnis für unser gegenüber aufbringen, können wir keinen Konsens finden.

Wenn wir mit den alten Schubladen nicht aufräumen, ziehen wir uns immer wieder dieses alte Rollenmuster an und steuern immer wieder auf den Eisberg zu.

Das fatale daran ist, dass wir Frauen uns selbst dabei noch ein Bein stellen. Wir machen uns gegenseitig herunter. Momshaming oder Mom-Bashing steht für das Heruntermachen von anderen Müttern.

In einer Studie des Markt- und Meinungsforscherinstituts Forsa im Auftrag eines Bio-Breiherstellers gaben 77 Prozent der Mütter an, dass sie schon einmal für den Umgang mit ihrem Kind kritisiert wurden. 72 Prozent von ihnen fühlten sich deshalb als schlechte Mutter. Ganze 86 Prozent wünschen sich mehr Unterstützung durch andere Mütter.

Mehr Wertschätzung für moderne Mütter

Wir brauchen Akzeptanz und Toleranz für individuelle Mama-Rollen, anstatt zu proklamieren, dass es nur die ‚eine RICHTIGE Art und Weise‘ gibt, um eine gute Mama zu sein. Mit dieser Haltung schüren wir nur das Gefühl von Wertlosigkeit.

Lasst uns stattdessen mit einem Verständnis für Vielfalt und Wertschätzung zwischen Müttern und zwischen Mann und Frau loslegen, anstatt Bewertungen und Abwertungen weiter zu füttern.

Wenn wir mit alten verstaubten Geschlechterrollen weitermachen, werden wir nicht bei der Wertschätzung ankommen.

Ein Gastbeitrag von Nicole Elsebusch (www.nicole-elsebusch-de). Hör dir hier im Interview mehr über ihre eigene Erfahrung im Umgang mit (fehlender) Wertschätzung  als Mutter an und hol dir ihre praktischen Tipps DEINEN eigenen individuellen Weg als Mutter zu finden.

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 Viele Frauen befürchten mit Teilzeit auf dem beruflichen Abstellgleis zu landen.

Doch das muss nicht sein!

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Wie du es schaffst entspannt über Geld zu sprechen und erfolgreich dein Gehalt zu verhandeln

Wie du es schaffst entspannt über Geld zu sprechen und erfolgreich dein Gehalt zu verhandeln

Heute gehts um’s Geld.
Was? Über Geld spricht man nicht!
Ich weiß. Geld ist eines der sensibelsten Themen. Weißt du, was deine Kollegen oder Freunde verdienen? Viele wissen nicht einmal was ihr Partner verdientAber spätestens in deinem Bewerbungsgespräch oder deiner ersten Vertragsverhandlung wirst du über Geld sprechen müssen… vielleicht sogar wollen. Und das muss nicht unangenehm sein!

Du schaust dir den Artikel lieber als Video an? Kein Problem 🙂

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Viele (Frauen) vermeiden ihr Gehalt zu verhandeln, weder im Vorstellungsgespräch, noch in regelmäßigen Abständen in Weiterentwicklungsgesprächen. Doch wer nicht fragt, bekommt auch nicht mehr. Wenn das für dich bisher unangenehm war und du es lieber vermeidest nach mehr Geld zu fragen, schau dir unbedingt das Video an oder lies den Blogbeitrag: Ich habe hier die zwei wichtigsten Grundlagen, mit denen du deine nächste Gehaltsverhandlung selbstbewusst und entspannt angehen kannst und warum du das auch solltest.

Frauen verdienen im Schnitt 6% weniger als Männer für die gleiche Arbeit. Warum? Weil sie nicht fragen 🙂

Wie zufrieden bist du mit deinem Gehalt? Hast du vielleicht sogar noch nie darüber nachgedacht? Ich lade dich ein, das jetzt mal zu tun. Ist dein Gehalt angemessen für deinen Job und deine Leistung? Oder denkst du (oder weißt vielleicht), dass deine Kollegen oder Freunde deutlich mehr verdienen als du? Woran liegt das? Sind sie besser in ihrem Job oder machst du eigentlich einen super Job, bist engagiert, zuverlässig, wirst immer wieder von Kollegen und Chefs gelobt? Dann umso mehr: Hast du dein Gehalt schon mal verhandelt oder machst das sogar regelmäßig? Wenn nicht: Trau dich!

Denn nur wer fragt, bekommt auch mehr. Warte nicht bis du wirklich unzufrieden damit bist. Warum? Dazu kommen wir noch 🙂

Ich habe mein Gehalt immer regelmäßig verhandelt. Und ja, es war am Anfang überhaupt nicht leicht und entspannt für mich. Eher verkrampft, voller schlafloser Nächte und Herzklopfen bis zum Hals. Doch warum ist das Thema Geld für viele so unangenehm? Ich denke, gerade weil nicht darüber gesprochen wird, sind viele Ängste damit verbunden. Wie reagiert mein Chef? Wenn er Nein sagt oder das anders sieht, was mache ich dann. Das wird sicher unangenehm. Eine Gehaltsverhandlung ist oft mit vielen Emotionen verbunden und genau das macht es für viele so unangenehm.

Klar, ein Unternehmen hat natürlich ein Interesse daran, nicht mehr Geld für Gehälter auszugeben. Aber hoffentlich hat dein Unternehmen auch ein Interesse daran, dass seine Mitarbeiter (und damit auch du!) zufrieden und motiviert sind – und eben angemessen bezahlt werden. Ich jedenfalls als Unternehmerin wünsche mir das – auch wenn ich vielleicht nicht jedem Wunsch meiner Teammitglieder nachkommen kann, möchte ich doch die Möglichkeit haben, etwas anzubieten. Deswegen muss ein Gespräch über Geld auch überhaupt nicht unangenehm sein.

Wir halten also fest: 1. Wenn du es noch nicht tust, solltest du anfangen über Geld zu sprechen und dein Gehalt regelmäßig verhandeln. 2. Eine Gehaltsverhandlung muss nicht unangenehm sein. Und wie du dahin kommen kannst, das schauen wir uns jetzt Schritt für Schritt an.

 

Schritt 1: Geld ist gut!

Welches Gefühl kommt in dir hoch, wenn du diesen Satz hörst?
„Menschen, die viel Geld haben, sind doch total abgehoben. Sie denken immer nur an Profit. Alles dreht sich immer nur um dieses Thema“

“Geld ist gut.” Wenn sich in dir jetzt alles zusammenzieht, dann lies unbedingt weiter!

Geld ist ein wertvolles Mittel, um sehr viel zu bewirken. Es ist ein Austauschmittel für Wert. Wenn du einkaufen gehst, bekommst du etwas, das dir etwas wert ist und bezahlst dafür mit Geld. Das meist genutzt Mittel, um Waren, Wert und Dienstleistungen zu bekommen. Mit Geld zeigen wir also, wie wertvoll etwas ist. Warum zahlen wir mehr Geld für Biofleisch? Weshalb kaufen wir teures Gemüse, das frisch ist? Weil es uns das wert ist. Deshalb machen wir das dann auch gerne. Geh einen kurzen Moment in dich und frag dich:

  • Wie bezahlst du?
  • Wie gehst du mit Geld um?
  • Für was gibst du (gerne) Geld aus?

Warst du schonmal im Supermarkt und hast an der Kasse angefangen, die gute Bio-Milch auf den halben Preis runterzuhandeln? Sowas machen wir vielleicht auf dem Flohmarkt, aber bestimmt nicht im Supermarkt, wenn an der Ware sonst nichts fehlt. In diesem Moment, in dem du merkst, dass dir ein Produkt etwas wert ist, bist du bereit dafür zu bezahlen. Und wenn nicht, lässt du es eben im Laden stehen.

Beim Thema „Bezahlung im Job“ habe ich oft mit dem Gedanken gehadert: „Ist das nicht irgendwie anmaßend, wenn ich mehr Geld verlange? Wirke ich egoistisch, wenn ich mehr Geld möchte, für die Arbeit, die ich doch mit so viel Leidenschaft mache? Das passt doch irgendwie nicht zusammen…“ Diese Einstellung lässt Geld als etwas Negatives wirken. Menschen in sozialen Berufen sind besonders stark von diesen Zweifeln betroffen, denn das was sie tun, sollte doch in erster Linie den Menschen helfen, oder nicht? Ist es nicht etwas schlechtes, wenn ich Geld damit verdiene. Wenn ich davon überzeugt bin, dass Geld mich und meinen Charakter verdirbt, dann frage ich bestimmt nicht nach mehr Geld. Einen schlechten Charakter möchte ich ja nun nicht. Dann lieber weniger Geld, aber ehrlich 😉

Geld ist gut. Aber nicht nur als Mittel, um Wert zu definieren – Geld ist gut, weil du damit viel Gutes bewirken kannst. Stellen wir hierfür die Gleichung einmal um: Wenn du 20% mehr Gehalt verdienst, kannst du 20% weniger arbeiten. Somit hast du 20% mehr Freizeit, die du sinnvoll investieren könntest in beispielsweise ehrenamtliche Tätigkeiten oder auch in dich, um dir selbst etwas Gutes zu tun (auch das ist wichtig ;-D). Mehr Geld zu verdienen bedeutet auch, mehr Geld zu haben, um hochwertigere Produkte zu kaufen, die nachhaltig sind und die Umwelt schonen. Je mehr Geld ich habe, desto mehr kann ich an soziale Projekte spenden, und und und… Geld ist gut – wenn du es aus dem richtigen Blickwinkel betrachtest.

Mach dir die Selbstverständlichkeit des Zusammenhangs von Geld und Wert einmal bewusst.

Für mich hat dieser Schritt enorm viel verändert. So bezahle auch ich meine Rechnungen mittlerweile gerne. Nämlich mit Dankbarkeit für die WERTvolle Unterstützung, die ich bekommen habe.

Nimm diesen Gedanken mit, wenn du über deine eigene Bezahlung nachdenkst. Verändert sich etwas? Ich ermutige dich, Geld mit einem anderen Blick zu betrachten – nämlich als Ausdruck deiner Wertschätzung.

Wenn du vor einem Gespräch stehst, in dem es um Geld geht, dann mach dir zuerst bewusst, was Geld für dich bedeutet. Gibt es in deiner Einstellung feindselige Gedanken bezüglich Geld? Dann wird auch das Gespräch unangenehm und du wirst versuchen, es zu vermeiden.

Eine Metapher, die dir dabei helfen kann, das leichter zu nehmen: Wenn Geld eine Person wäre, wärst du mit ihr befreundet? Das mag jetzt etwas merkwürdig klingen, aber vielleicht kannst du auf diese Art und Weise deine Beziehung zu Geld besser prüfen. Was würde sich verändern, wenn du einen selbstverständlicheren Umgang mit Geld hättest? Mach dir bewusst, wofür du gerne mit Geld bezahlst, weil du den entsprechenden Wert bekommst. Wofür darfst du deshalb Geld verlangen, weil du eben diesen entsprechenden Wert lieferst? Mehr Geld zu verlangen, ändert nichts an deiner Leistung und dem Engagement, mit dem du es tust, den Menschen denen du damit hilfst. Du wirst nur besser dafür bezahlt, denn es ist ja etwas WERTvolles, das du leistest.

 

Schritt 2: Kenne deinen Wert!

Wenn Geld der Austausch von Wert ist, dann ist es wichtig, meinen eigenen Wert zu sehen. Ist dir bewusst, welchen Wert du stiftest? Wert, der bezahlt werden darf.

Denkst du manchmal: „Ich kann doch froh sein, dass ich diesen Job gefunden habe. Von diesem Gehalt kann ich gut leben. Was brauche ich mehr?“ Oder vielleicht: „Kann ich dem überhaupt gerecht werden, wenn ich mehr Gehalt verlange? Bevor mich das nur unter mehr Druck setzt, lass ich es lieber gleich bleiben.“ Wenn du diese Gedanken hast, dann frage ich dich nun: Weißt du eigentlich, welchen Wert du bringst? Wenn du dein Gehalt verhandelst und nicht genau weißt, wie du deinen Wert (deine Arbeit) in Geld ausdrücken sollst, dann sieh dich um. Was bekommen andere Menschen, die dieselbe oder vergleichbare Arbeit leisten? Recherchiere deinen Marktwert im Internet (z.B. bei Gehalt.de) oder frag bei deinen Bekannten. Das ist nebenbei schon eine gute Übung gelassener über Geld zu sprechen 🙂

Warum ist es wichtig, den eigenen Wert zu kennen? Wenn du deinen (Markt-)wert kennst, wird dir das Gespräch deutlich leichter fallen. Dazu fällt mir ein tolles Beispiel von einer Frau ein: Sie war immer zufrieden mit ihrem Gehalt, bis sie von einem Kollegen erfuhr, der für die gleiche Arbeit das doppelte verdiente. Wie kann das sein??? Im ersten Moment, wurde sie natürlich sehr unzufrieden (vielleicht kommt daher auch der Spruch: „Über Geld spricht man nicht“). Allerdings war sie dadurch auch motiviert, ihr Gehalt sehr klar zu verhandeln. Sie hat einen neuen Blick auf ihren persönlichen Marktwert bekommen und war erfolgreich. Sie hat letzten Endes auch das gleiche Gehalt wie ihr Kollege bekommen. Manchmal müssen einem die Augen geöffnet werden.

Ich möchte dir mit mit diesem Artikel nicht sagen, dass du grundsätzlich immer nach mehr und noch mehr Gehalt streben musst. Geld alleine reicht nicht aus, um glücklich im Job zu sein. Wenn du aber gerade das Gefühl hast, eine Gehaltserhöhung wäre angebracht, dann trau dich:

  • Prüfe, wie du aktuell Geld gegenüberstehst. Leg die kritische Sicht ab und siehe das Gute an Geld – denn Geld ist gut.
  • Kenne deinen Wert – deine Arbeit ist nicht selbstverständlich und darf entsprechend entlohnt werden. Unterschätze dich nicht.

Mit diesen beiden Schritten hast du die Grundlage, um dich auf dein Gehaltsgespräch gut vorzubereiten. So kannst du mutig und gelassen in das Gespräch gehen. Mehr als ein Nein kannst du nicht bekommen.

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Ich bin Jenna van Hauten

Seit 6 Jahren arbeite ich in einem internationalen IT-Unternehmen. Ich habe mich trotz Quereinstieg, Elternzeit, Teilzeit und sonstiger (vermeintlicher) Hindernisse, schneller beruflich weiterentwickelt als ich das unter Standardbedingungen für möglich gehalten hätte.

 
Heute teile ich mein Wissen und meine Erfahrungen im Coaching und Kursen. Ich möchte dich darin begleiten, selbstbewusst deinen eigenen Weg zu gehen und deine beruflichen Ziele zu erreichen. Denn das ist nicht nur persönlich erfüllend, sondern macht auch die (Unternehmens-)Welt zu einem besseren Ort!

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