Warum wir Mütter mehr wertschätzen sollten – auch im Job!

Warum wir Mütter mehr wertschätzen sollten – auch im Job!

Oder: was Wertschätzung mit alten Spinnweben zu tun hat

Bist du als Mutter schon in eine Schublade gesteckt und kritisiert worden? Wenn du schon Mutter bist, dann wahrscheinlich schon, denn so geht es 77 Prozent der Mütter. Ob als “Rabenmutter”, die soviel arbeitet oder das “naive Hausmütterchen” – die Freiheit, die Rolle als Mutter individuell zu gestalten, bietet viel Anstoß für Kritik ganz egal, wie du es machst (meinen Blogbeitrag zum Umgang mit kritischen Kommentaren kannst du hier lesen).

In diesem Gastbeitrag berichtet Nicole Elsebusch über die Vorstellungen der “Rolle der Mutter”, warum wir offener gegenüber individuellen Mama-Rollen werden sollten und weshalb Wertschätzung gerade auch im Job dabei so wichtig ist.

Außerdem hat mir Nicole im Interview von ihrer eigenen Erfahrung als “working mom” erzählt und was das Mama werden für ihre Karriere bedeutet hat. Ein spannendes Interview mit vielen Impulsen, die eigene Rolle kritisch zu hinterfragen und bewusster zu gestalten, wie es wirklich zu DIR passt. Hör es dir unbedingt an –>

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Was Wertschätzung mit alten Spinnweben zu tun hat

Das Zwischenmenschliche spielt in unserem Leben auf ganzer Linie eine fundamentale Bedeutung für unsere Zufriedenheit. Was im Zwischenmenschlichen oft vermisst wird, ist die Wertschätzung!

Viele Frauen wünschen sich für ihre Rolle als Mutter von ihrem Umfeld mehr Wertschätzung. Die heutige Vorstellung von “der Rolle als Mutter” ist wie ein altes, verstaubtes Spinnennetz, das seine Spinnweben aus den letzten Jahrhunderten immer wieder in unsere aktuelle Situation einwebt.

Kurzum: Die Frau ist als Mutter nach wie vor für den Haushalt und die Kindererziehung verantwortlich.

Während des Lockdowns war das für sehr viele Frauen deutlich spürbar. Mütter versuchten unermüdlich Homeoffice, Homeschooling und Haushalt unter einen Hut zu bringen. Nach wie vor gibt es in unserer Gesellschaft eine Geschlechterhierarchie, die wir unseren Kindern weiter vorleben. Da können wir jetzt innerlich auf Widerstand gehen und in einen Trotz-Modus verfallen oder wir fangen an uns bewusst zu machen, wie wir das System mit unserem Handeln füttern. Denn die bestehenden Verhältnisse existieren nur weiter, wenn sie immer wieder hergestellt werden.

Wer der Wahrheit ins Auge sieht, treibt die eigene Entwicklung an

Heutzutage steuern wir Mütter – wie die Titanic – auf einen Eisberg zu, der aus einem Berg von Erwartungen, Verpflichtungen und Aufgaben besteht.

Um die historischen und gegenwärtigen Ursachen und Wirkungsweisen von Unterdrückung, Ausbeutung und Benachteiligung von Frauen zu verändern, reicht es nicht aus, darüber zu diskutieren und uns zu beschweren. Es ist wichtig ins bewusste Denken und Handeln zu kommen. In unseren kleinen Systemen – unseren Familien – können wir experimentieren und neue, individuelle Mama-Rollen gestalten.

Doch die Frage ist: Inwieweit setzen wir uns überhaupt bewusst damit auseinander, was wir wollen und wie wir es konkret umsetzen können? Und zwar nicht allein, sondern gemeinsam mit unserem Partner?

Individuelle Mama-Rollen

Die eigenen Bedürfnisse und die neuen Vorstellungen von einer Rolle als Mama und Papa gehören auf den Tisch und dazu die Strategien, mit denen wir sie erfüllen und ausfüllen wollen. Und genau das ist der Knackpunkt.

Unterschiedliche Vorstellungen treffen aufeinander und bietet ein hohes Konfliktpotenzial. Doch solange wir nicht ehrlich die Karten – also unsere Bedürfnisse – auf beiden Seiten auf den Tisch legen und Verständnis für unser gegenüber aufbringen, können wir keinen Konsens finden.

Wenn wir mit den alten Schubladen nicht aufräumen, ziehen wir uns immer wieder dieses alte Rollenmuster an und steuern immer wieder auf den Eisberg zu.

Das fatale daran ist, dass wir Frauen uns selbst dabei noch ein Bein stellen. Wir machen uns gegenseitig herunter. Momshaming oder Mom-Bashing steht für das Heruntermachen von anderen Müttern.

In einer Studie des Markt- und Meinungsforscherinstituts Forsa im Auftrag eines Bio-Breiherstellers gaben 77 Prozent der Mütter an, dass sie schon einmal für den Umgang mit ihrem Kind kritisiert wurden. 72 Prozent von ihnen fühlten sich deshalb als schlechte Mutter. Ganze 86 Prozent wünschen sich mehr Unterstützung durch andere Mütter.

Mehr Wertschätzung für moderne Mütter

Wir brauchen Akzeptanz und Toleranz für individuelle Mama-Rollen, anstatt zu proklamieren, dass es nur die ‚eine RICHTIGE Art und Weise‘ gibt, um eine gute Mama zu sein. Mit dieser Haltung schüren wir nur das Gefühl von Wertlosigkeit.

Lasst uns stattdessen mit einem Verständnis für Vielfalt und Wertschätzung zwischen Müttern und zwischen Mann und Frau loslegen, anstatt Bewertungen und Abwertungen weiter zu füttern.

Wenn wir mit alten verstaubten Geschlechterrollen weitermachen, werden wir nicht bei der Wertschätzung ankommen.

Ein Gastbeitrag von Nicole Elsebusch (www.nicole-elsebusch-de). Hör dir hier im Interview mehr über ihre eigene Erfahrung im Umgang mit (fehlender) Wertschätzung  als Mutter an und hol dir ihre praktischen Tipps DEINEN eigenen individuellen Weg als Mutter zu finden.

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Ich bin Jenna van Hauten

Seit 8 Jahren arbeite ich in einem internationalen IT-Unternehmen. Ich habe mich trotz Quereinstieg, Elternzeit, Teilzeit und sonstiger (vermeintlicher) Hindernisse, schneller beruflich weiterentwickelt als ich das unter Standardbedingungen für möglich gehalten hätte.

Heute teile ich mein Wissen und meine Erfahrungen im Coaching und Kursen. Ich möchte dich darin begleiten, selbstbewusst deinen eigenen Weg zu gehen und deine beruflichen Ziele zu erreichen. Denn das ist nicht nur persönlich erfüllend, sondern macht auch die (Unternehmens-)Welt zu einem besseren Ort!

Wie du es schaffst entspannt über Geld zu sprechen und erfolgreich dein Gehalt zu verhandeln

Wie du es schaffst entspannt über Geld zu sprechen und erfolgreich dein Gehalt zu verhandeln

Heute gehts um’s Geld.
Was? Über Geld spricht man nicht!
Ich weiß. Geld ist eines der sensibelsten Themen. Weißt du, was deine Kollegen oder Freunde verdienen? Viele wissen nicht einmal was ihr Partner verdientAber spätestens in deinem Bewerbungsgespräch oder deiner ersten Vertragsverhandlung wirst du über Geld sprechen müssen… vielleicht sogar wollen. Und das muss nicht unangenehm sein!

Du schaust dir den Artikel lieber als Video an? Kein Problem 🙂

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Viele (Frauen) vermeiden ihr Gehalt zu verhandeln, weder im Vorstellungsgespräch, noch in regelmäßigen Abständen in Weiterentwicklungsgesprächen. Doch wer nicht fragt, bekommt auch nicht mehr. Wenn das für dich bisher unangenehm war und du es lieber vermeidest nach mehr Geld zu fragen, schau dir unbedingt das Video an oder lies den Blogbeitrag: Ich habe hier die zwei wichtigsten Grundlagen, mit denen du deine nächste Gehaltsverhandlung selbstbewusst und entspannt angehen kannst und warum du das auch solltest.

Frauen verdienen im Schnitt 6% weniger als Männer für die gleiche Arbeit. Warum? Weil sie nicht fragen 🙂

Wie zufrieden bist du mit deinem Gehalt? Hast du vielleicht sogar noch nie darüber nachgedacht? Ich lade dich ein, das jetzt mal zu tun. Ist dein Gehalt angemessen für deinen Job und deine Leistung? Oder denkst du (oder weißt vielleicht), dass deine Kollegen oder Freunde deutlich mehr verdienen als du? Woran liegt das? Sind sie besser in ihrem Job oder machst du eigentlich einen super Job, bist engagiert, zuverlässig, wirst immer wieder von Kollegen und Chefs gelobt? Dann umso mehr: Hast du dein Gehalt schon mal verhandelt oder machst das sogar regelmäßig? Wenn nicht: Trau dich!

Denn nur wer fragt, bekommt auch mehr. Warte nicht bis du wirklich unzufrieden damit bist. Warum? Dazu kommen wir noch 🙂

Ich habe mein Gehalt immer regelmäßig verhandelt. Und ja, es war am Anfang überhaupt nicht leicht und entspannt für mich. Eher verkrampft, voller schlafloser Nächte und Herzklopfen bis zum Hals. Doch warum ist das Thema Geld für viele so unangenehm? Ich denke, gerade weil nicht darüber gesprochen wird, sind viele Ängste damit verbunden. Wie reagiert mein Chef? Wenn er Nein sagt oder das anders sieht, was mache ich dann. Das wird sicher unangenehm. Eine Gehaltsverhandlung ist oft mit vielen Emotionen verbunden und genau das macht es für viele so unangenehm.

Klar, ein Unternehmen hat natürlich ein Interesse daran, nicht mehr Geld für Gehälter auszugeben. Aber hoffentlich hat dein Unternehmen auch ein Interesse daran, dass seine Mitarbeiter (und damit auch du!) zufrieden und motiviert sind – und eben angemessen bezahlt werden. Ich jedenfalls als Unternehmerin wünsche mir das – auch wenn ich vielleicht nicht jedem Wunsch meiner Teammitglieder nachkommen kann, möchte ich doch die Möglichkeit haben, etwas anzubieten. Deswegen muss ein Gespräch über Geld auch überhaupt nicht unangenehm sein.

Wir halten also fest: 1. Wenn du es noch nicht tust, solltest du anfangen über Geld zu sprechen und dein Gehalt regelmäßig verhandeln. 2. Eine Gehaltsverhandlung muss nicht unangenehm sein. Und wie du dahin kommen kannst, das schauen wir uns jetzt Schritt für Schritt an.

 

Schritt 1: Geld ist gut!

Welches Gefühl kommt in dir hoch, wenn du diesen Satz hörst?
„Menschen, die viel Geld haben, sind doch total abgehoben. Sie denken immer nur an Profit. Alles dreht sich immer nur um dieses Thema“

“Geld ist gut.” Wenn sich in dir jetzt alles zusammenzieht, dann lies unbedingt weiter!

Geld ist ein wertvolles Mittel, um sehr viel zu bewirken. Es ist ein Austauschmittel für Wert. Wenn du einkaufen gehst, bekommst du etwas, das dir etwas wert ist und bezahlst dafür mit Geld. Das meist genutzt Mittel, um Waren, Wert und Dienstleistungen zu bekommen. Mit Geld zeigen wir also, wie wertvoll etwas ist. Warum zahlen wir mehr Geld für Biofleisch? Weshalb kaufen wir teures Gemüse, das frisch ist? Weil es uns das wert ist. Deshalb machen wir das dann auch gerne. Geh einen kurzen Moment in dich und frag dich:

  • Wie bezahlst du?
  • Wie gehst du mit Geld um?
  • Für was gibst du (gerne) Geld aus?

Warst du schonmal im Supermarkt und hast an der Kasse angefangen, die gute Bio-Milch auf den halben Preis runterzuhandeln? Sowas machen wir vielleicht auf dem Flohmarkt, aber bestimmt nicht im Supermarkt, wenn an der Ware sonst nichts fehlt. In diesem Moment, in dem du merkst, dass dir ein Produkt etwas wert ist, bist du bereit dafür zu bezahlen. Und wenn nicht, lässt du es eben im Laden stehen.

Beim Thema „Bezahlung im Job“ habe ich oft mit dem Gedanken gehadert: „Ist das nicht irgendwie anmaßend, wenn ich mehr Geld verlange? Wirke ich egoistisch, wenn ich mehr Geld möchte, für die Arbeit, die ich doch mit so viel Leidenschaft mache? Das passt doch irgendwie nicht zusammen…“ Diese Einstellung lässt Geld als etwas Negatives wirken. Menschen in sozialen Berufen sind besonders stark von diesen Zweifeln betroffen, denn das was sie tun, sollte doch in erster Linie den Menschen helfen, oder nicht? Ist es nicht etwas schlechtes, wenn ich Geld damit verdiene. Wenn ich davon überzeugt bin, dass Geld mich und meinen Charakter verdirbt, dann frage ich bestimmt nicht nach mehr Geld. Einen schlechten Charakter möchte ich ja nun nicht. Dann lieber weniger Geld, aber ehrlich 😉

Geld ist gut. Aber nicht nur als Mittel, um Wert zu definieren – Geld ist gut, weil du damit viel Gutes bewirken kannst. Stellen wir hierfür die Gleichung einmal um: Wenn du 20% mehr Gehalt verdienst, kannst du 20% weniger arbeiten. Somit hast du 20% mehr Freizeit, die du sinnvoll investieren könntest in beispielsweise ehrenamtliche Tätigkeiten oder auch in dich, um dir selbst etwas Gutes zu tun (auch das ist wichtig ;-D). Mehr Geld zu verdienen bedeutet auch, mehr Geld zu haben, um hochwertigere Produkte zu kaufen, die nachhaltig sind und die Umwelt schonen. Je mehr Geld ich habe, desto mehr kann ich an soziale Projekte spenden, und und und… Geld ist gut – wenn du es aus dem richtigen Blickwinkel betrachtest.

Mach dir die Selbstverständlichkeit des Zusammenhangs von Geld und Wert einmal bewusst.

Für mich hat dieser Schritt enorm viel verändert. So bezahle auch ich meine Rechnungen mittlerweile gerne. Nämlich mit Dankbarkeit für die WERTvolle Unterstützung, die ich bekommen habe.

Nimm diesen Gedanken mit, wenn du über deine eigene Bezahlung nachdenkst. Verändert sich etwas? Ich ermutige dich, Geld mit einem anderen Blick zu betrachten – nämlich als Ausdruck deiner Wertschätzung.

Wenn du vor einem Gespräch stehst, in dem es um Geld geht, dann mach dir zuerst bewusst, was Geld für dich bedeutet. Gibt es in deiner Einstellung feindselige Gedanken bezüglich Geld? Dann wird auch das Gespräch unangenehm und du wirst versuchen, es zu vermeiden.

Eine Metapher, die dir dabei helfen kann, das leichter zu nehmen: Wenn Geld eine Person wäre, wärst du mit ihr befreundet? Das mag jetzt etwas merkwürdig klingen, aber vielleicht kannst du auf diese Art und Weise deine Beziehung zu Geld besser prüfen. Was würde sich verändern, wenn du einen selbstverständlicheren Umgang mit Geld hättest? Mach dir bewusst, wofür du gerne mit Geld bezahlst, weil du den entsprechenden Wert bekommst. Wofür darfst du deshalb Geld verlangen, weil du eben diesen entsprechenden Wert lieferst? Mehr Geld zu verlangen, ändert nichts an deiner Leistung und dem Engagement, mit dem du es tust, den Menschen denen du damit hilfst. Du wirst nur besser dafür bezahlt, denn es ist ja etwas WERTvolles, das du leistest.

 

Schritt 2: Kenne deinen Wert!

Wenn Geld der Austausch von Wert ist, dann ist es wichtig, meinen eigenen Wert zu sehen. Ist dir bewusst, welchen Wert du stiftest? Wert, der bezahlt werden darf.

Denkst du manchmal: „Ich kann doch froh sein, dass ich diesen Job gefunden habe. Von diesem Gehalt kann ich gut leben. Was brauche ich mehr?“ Oder vielleicht: „Kann ich dem überhaupt gerecht werden, wenn ich mehr Gehalt verlange? Bevor mich das nur unter mehr Druck setzt, lass ich es lieber gleich bleiben.“ Wenn du diese Gedanken hast, dann frage ich dich nun: Weißt du eigentlich, welchen Wert du bringst? Wenn du dein Gehalt verhandelst und nicht genau weißt, wie du deinen Wert (deine Arbeit) in Geld ausdrücken sollst, dann sieh dich um. Was bekommen andere Menschen, die dieselbe oder vergleichbare Arbeit leisten? Recherchiere deinen Marktwert im Internet (z.B. bei Gehalt.de) oder frag bei deinen Bekannten. Das ist nebenbei schon eine gute Übung gelassener über Geld zu sprechen 🙂

Warum ist es wichtig, den eigenen Wert zu kennen? Wenn du deinen (Markt-)wert kennst, wird dir das Gespräch deutlich leichter fallen. Dazu fällt mir ein tolles Beispiel von einer Frau ein: Sie war immer zufrieden mit ihrem Gehalt, bis sie von einem Kollegen erfuhr, der für die gleiche Arbeit das doppelte verdiente. Wie kann das sein??? Im ersten Moment, wurde sie natürlich sehr unzufrieden (vielleicht kommt daher auch der Spruch: „Über Geld spricht man nicht“). Allerdings war sie dadurch auch motiviert, ihr Gehalt sehr klar zu verhandeln. Sie hat einen neuen Blick auf ihren persönlichen Marktwert bekommen und war erfolgreich. Sie hat letzten Endes auch das gleiche Gehalt wie ihr Kollege bekommen. Manchmal müssen einem die Augen geöffnet werden.

Ich möchte dir mit mit diesem Artikel nicht sagen, dass du grundsätzlich immer nach mehr und noch mehr Gehalt streben musst. Geld alleine reicht nicht aus, um glücklich im Job zu sein. Wenn du aber gerade das Gefühl hast, eine Gehaltserhöhung wäre angebracht, dann trau dich:

  • Prüfe, wie du aktuell Geld gegenüberstehst. Leg die kritische Sicht ab und siehe das Gute an Geld – denn Geld ist gut.
  • Kenne deinen Wert – deine Arbeit ist nicht selbstverständlich und darf entsprechend entlohnt werden. Unterschätze dich nicht.

Mit diesen beiden Schritten hast du die Grundlage, um dich auf dein Gehaltsgespräch gut vorzubereiten. So kannst du mutig und gelassen in das Gespräch gehen. Mehr als ein Nein kannst du nicht bekommen.

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Ich bin Jenna van Hauten

Seit 6 Jahren arbeite ich in einem internationalen IT-Unternehmen. Ich habe mich trotz Quereinstieg, Elternzeit, Teilzeit und sonstiger (vermeintlicher) Hindernisse, schneller beruflich weiterentwickelt als ich das unter Standardbedingungen für möglich gehalten hätte.

 
Heute teile ich mein Wissen und meine Erfahrungen im Coaching und Kursen. Ich möchte dich darin begleiten, selbstbewusst deinen eigenen Weg zu gehen und deine beruflichen Ziele zu erreichen. Denn das ist nicht nur persönlich erfüllend, sondern macht auch die (Unternehmens-)Welt zu einem besseren Ort!

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Überzeugend verhandeln – mit dem richtigen Mindset

überzeugend verhandeln mit dem richtigen Mindset

Überzeugend verhandeln – mit dem richtigen Mindset

Saßt du schon einmal in einem Entwicklungsgespräch oder einer Gehaltsverhandlung und statt der Erfolge, die du in deinen Projekten bereits hattest, denkst du nur an das Meeting, das gerade eskaliert ist? Eigentlich hattest du dich auf das Gespräch vorbereitet, seit Wochen geht es dir im Kopf herum und im entscheidenden Moment fällt dir nichts ein, weswegen gerade DU eine Gehaltserhöhung bekommen solltest. Doch statt dich jetzt nochmal darüber zu ärgern, habe ich eine Erklärung für dich, warum es dir und mir und auch schon vielen anderen so ging. Und ich habe einen Tipp, mit dem du bei deiner nächsten Verhandlung souverän überzeugen wirst.

Vielleicht kennst du diesen Effekt nämlich auch aus einer ganz anderen Situation. Schauen wir mal ein drastisches aber dafür eindrückliches Beispiel an, das wahrscheinlich jede von euch schon mal erlebt hat: Die Trennung einer Beziehung. Eine Lebensphase, die dazu ermutigt, wirklich alles in einem schlechten Licht zu sehen und nicht nur die ehemalige Beziehung, sondern auch vorherige Beziehungen und mich ganz grundsätzlich komplett zu hinterfragen. Ich habs schon wieder vergeigt. Jede Beziehung setz ich in den Sand. Schon wieder hab ich einen Typen vertrieben. Und auch im Job läuft alles beschissen. Ich bin einfach nicht da wo ich sein will. Meine Freundinnen sind mittlerweile schon alle verheiratet und haben Kinder und sind beruflich erfolgreich und so glücklich mit ihrem Partner – nur ich bin offensichtlich nicht für Beziehungen gemacht. Ich kann einfach nicht gut mit meinen Gefühlen umgehen, bin zu emotional. Deswegen werde ich wohl auch beruflich nicht ernst genommen. Das wird wohl alles nie etwas…

Und wenn du schon einmal in einem solchen Loch warst, indem du Tage lang nicht mehr aus dem Haus wolltest, weißt du wie grundsätzlich solche Krisen werden können. Und wie man in einer solchen Situation gut gemeinten Worte, das „alles wieder gut wird“ und so weiter…. der Freundinnen wirklich nicht glaubt. Es ist wie so eine farbige Brille, die alles Gute in deinem Leben und an dir ausblendet und du siehst nur noch das Schlechte.

Aber warum erzähl ich dir davon? Eigentlich wolltest du doch einen Tipp für dein nächstes Gespräch zu deiner Weiterentwicklung oder einer Beförderung. Ich erzähle dir dieses Beispiel, weil du bestimmt auch das Gegenteil kennst: Nämlich die rosarote Brille, in der überall die Sonne scheint und alles plötzlich zu klappen scheint, sich alle Dinge so wunderbar entwickeln, dass du das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht kriegst, weil du so verliebt bist, dass bestimmt auch alles andere im Leben super wird! Denn du hast so tolle Freunde und dein Job macht plötzlich richtig Spaß und die Projekte laufen.

Es ist das Mindset, das den Unterschied macht! Oder die Brille. Oder das worauf du gerade deine Aufmerksamkeit richtest. Denn so funktioniert unser Gehirn. Daher

1. Sei dir deiner Brille bewusst!

 

Bin ich glücklich fällt mir nur Gutes ein und traurig oder frustriert sehe ich nur noch das Schlechte. Der Blick auf mich und meine Situation ist durch meine aktuelle Stimmung gefärbt, das was ich gerade erlebt habe. Manchmal reicht sogar der ewig graue Himmel oder der strahlenden Sonnenschein, um meine Stimmung und wie überzeugt ich von mir bin beeinflussen. Schon erzähle ich mir meine Geschichte anders. Wie kam ich dahin, wo ich heute bin? Durch Zufall, durch Fleiß, durch Talent? Sehe ich gerade meine Stärken oder fallen mir nur meine Schwächen ein, wenn ich an meine bisherige Laufbahn denke?

Klar – jeder hat beides! Projekte, die richtig super liefen. Fähigkeiten, die wirklich wertvoll sind. Aber auch Meetings oder Präsentationen, in denen ich völlig auf dem Schlauch stand. Die Frage ist, was fällt mir in dem Moment ein, in dem ich jemanden von meinen Fähigkeiten überzeugen möchte? Und bin ich in dem Moment auch selbst davon überzeugt, dass ich die Gehaltserhöhung oder die Beförderung verdient habe. Denn sonst bin ich schnell dabei meine Leistungen einzuschränken, „eigentlich kann ich..“, „ich habe aber auch schon..“, „es lief doch ganz gut“. Oder habe „ich habe dieses Thema gelöst“, „das Meeting souverän geleitet“ und „effektiv einen Mehrwert geleistet“.

Und es geht mir nicht darum Formulierungen auswendig zu lernen! Denn nicht die exakten Worte überzeugen dein Gegenüber. Sondern der Ton macht die Musik. Du wirst überzeugend von innen heraus, weil du selbst überzeugt bist, dass du super Arbeit geleistet hast. Ohne dabei aufgesetzt protzen zu müssen. Ohne die Arbeit von anderen schlecht zu machen. Und auch ohne deine Leistung klein zu reden.

 

2. Erinnere dich an deine Erfolge!

Wenn du dazu neigst, dass du dir alles Schlechte super merken kannst und dagegen deine Erfolge schneller vergisst: Schaff ein Gegengewicht! Schreibe beispielsweise mal jeden Tag auf, was gut lief. Worauf bist du heute stolz? Was hast du richtig gut hingekriegt? Über welche positive Rückmeldung hast du dich gefreut? Vielleicht wird es am Anfang ganz schön ungewohnt sein und dich auch etwas Überwindung kosten. Aber es wird Gewohnheit werden und dir immer leichter fallen. Und wenn du vor einem wichtigen Gespräch stehst, dann holst du dein “Erfolgstagebuch“ nochmal raus. Erinner dich an deine Stärken und Fähigkeiten und wo du sie in verschiedensten Situationen gezeigt hast.

So kannst du deine Zweifel überwinden, selbstbewusst ins Gespräch gehen und von innen heraus überzeugen – weil du selbst überzeugt bist.

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Heute teile ich mein Wissen und meine Erfahrungen im Coaching und Kursen. Ich möchte dich darin begleiten, selbstbewusst deinen eigenen Weg zu gehen und deine beruflichen Ziele zu erreichen. Denn das ist nicht nur persönlich erfüllend, sondern macht auch die (Unternehmens-)Welt zu einem besseren Ort!

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