Kurz nach zweieinhalb Jahren sind wir irgendwie aufs Sprungbrett gehüpft und das ging dann innerhalb von vier Monaten auf eine Gruppenleiter-Stelle. Ich dachte dann erstmal: „Ah ja, das ist eine gute Endstation. Jetzt habe ich wirklich viel rausgeholt.“ Und dann kam noch mal eins oben drauf und mittlerweile bin ich stellvertretende Fachbereichsleitung in diesem Standort, in dem ich die Gruppenleiter-Stelle hatte und habe vier Gruppen unter mir.
Das ist noch mal eine ganz andere Verantwortung. Es ist nicht mehr nur eine Gruppe, die man unterstützt und voranbringt, sondern es ist ein Mitwirken in einer Standortentwicklung und mit richtiger Personalverantwortung und, und, und.
Das ist selbst für mich immer noch so ein: „Hui, was ist denn da passiert?“ Dass ich mal auf so einer Position sitze, hätte ich nie gedacht und dass da auch wirklich eine Leidenschaft dahinter ist!
Sehr faszinierend fand ich, dass die Rückmeldung aus dem Vorstellungsgespräch war: „Bei Ihnen hat man richtig gemerkt, Sie wollen das.“ – Ach echt? Krass, wie man sich selber auch manchmal trotzdem noch deckelt und gar nicht so sehr träumt. Das war auch da wieder diese Ambivalenz: „Ist das was? Irgendwie habe ich sehr Bock drauf“ aber offensichtlich ist eine meiner Stärken authentisch zu sein und das gut rüberzubringen.
Und das freut mich zutiefst. Und jetzt sitze ich auf einer Position, die besser ist, als ich sie mir je erträumt hätte!
Alessa

